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Coboicha Faschingskrapfen nach Originalrezept und ganz speziell

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Wenn man wissen möchte, was es mit echten „Coboicha Faschingsgrabfn“ auf sich hat, fragt man am besten Joachim Grosch. Seine Faschingskrapfen haben, wie so viele andere seiner Spezialitäten auch, das Zeug zu einer echten Spezialität. Kein Wunder, schließlich hat der langjährige Obermeister der hiesigen Bäckerinnung sein Handwerk zu einer Zeit gelernt, als nur frische Zutaten, Rezeptur und Können über den Geschmack entscheideten.

So hält es Joachim Groschnoch heute und verrät, dass es vor allem die Konsistenz des Hefeteigs ist, die den echten Coburger Faschingskrapfen so einzigartig macht. Dessen Entstehungsgeschichte beginnt mit dem Anrühren des Vorteigs, der „Däsn“, wie man ihn früher nannte. Geduld, Liebe und viel Aufmerksamkeit braucht die „Däsn“, bis sie endlich ein richtiger Hefeteig wird. Deshalb nannte man den Bäcker-Lehrling vor Jahrzehnten auch den „Däsn-Prinz“, wie sich Joachim Grosch an die eigene Azubi-Zeit zurückerinnert. Was den idealen Krapfenteig noch ausmacht, behält er natürlich für sich. Fertig ist er jedenfalls dann, wenn er so luftig ist, dass er beim Einlegen und Wenden im heißen Fett so weit oben schwimmt, dass am Ende noch der typisch weiße Rand in der Mitte bleibt.

Wie so ein Faschingskrapfen schmeckt, kann jeder erfahren, der ihn probiert. Ab sofort, bis zum Aschermittwoch und nur bei uns. Die Faschingskrapfen gibt es traditionell mit guter Butter und vielen frischen  Eiern gefüllt mit Hiffenmark (Zugereisten eher als Hagebuttenkonfitüre bekannt) ganz natürlich ohne jegliche Zusatzstoffe und ohne Stabilisatoren, mit Puderzucker bestreut, aber auch gefüllt mit Vanillepudding oder Schokosahne und als ganz außergewöhnliche Varianten mit Schwarzwälder-Kirschsahne- oder Eierlikörsahne-Füllung, stets mit aromatischer Glasur veredelt.

Hochgenuss in der Adventszeit: Bäckerstollen und Weihnachtsgebäck

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Viele warten schon das ganze Jahr sehnsüchtig auf die Adventszeit, wenn es draußen früh dunkel wird und der helle Schein aus vorweihnachtlich leuchtenden Häusern eine ganz besondere Gemütlichkeit verspricht. Andere wiederum zählen deshalb die Tage zum Advent herunter, weil es nur in dieser kurzen Zeit Leckereien gibt, auf die man den Rest des Jahres verzichten muss. Wer die Vorweihnachtszeit aus beiden Gründen schätzt, dem sei das Backlokal in Weidach ans Herz gelegt, wo jetzt der Hochgenuss mit Stollen und Weihnachtsgebäck seine Blüte erlebt.

Alles nach ganz eigenen Rezepten

Der Duft einer echten Weihnachtsbäckerei verrät schon beim Betreten des Backlokals, das hier wieder einmal der über Jahrzehnte gesammelte Erfahrungsschatz von Altmeister Joachim Grosch in vielen kleinen Köstlichkeiten Gestalt angenommen hat. Geknetet, gegossen, gerollt, gestanzt und geformt kommt hier in den Ofen, was kurz darauf die Gaumen von Groß und Klein verzückt. Dabei ist es schon eine wahre Freude, Joachim Grosch beim Zubereiten der essbaren Schätze zuzuhören, was er zu erzählen hat. Steckt doch in praktisch jedem seiner Weihnachtsgebäcke mindestens eine Anekdote und eine besondere Zutat, die das Rezept zu seinem ganz eigenen macht.

Die von Hand gemischten und geformten Elisenlebkuchen zum Beispiel verdanken ihre typische Konsistenz einer Zutat, die sich gar nicht darin findet. Denn Mehl braucht es dazu nicht, übrigens ebenso wenig wie in den Haselnussmakronen und in den Zimtsternen. Letztere entstehen dafür in einer ganz besonderen Prozedur, damit sie nach dem Backen nicht nur lecker schmecken, sondern auch so aussehen. Die Grosch-„Schmatzla“ machen Bienenhonig und erlesene Gewürze einzigartig. Anisplätzchen, Spritzgebäck, Mandelmakronen und Joachim Groschs „Kopenhagener Taler“, ein Mürbteiggebäck mit Schokoladenstückchen, bezaubern einfach nur durch ihren köstlichen Geschmack.

Weidacher Original: Der Bäckerstollen

Und noch etwas aus dem Weidacher Backlokal spielt in einer eigenen Liga: Der Bäckerstollen. Der feste, üppig und bunt mit Zutaten bestückte Stollen mit dem feinen Buttergeschmack steht ganz in der Tradition seiner Dresdner Geschwister, die ja seit Jahrhunderten als Maß aller Dinge gelten. Wie das Weidacher Original schmeckt, erfährt jeder, der ihn probiert. Klassisch geschnitten, im Ganzen oder – und das ist ein echter Geheimtipp! – häppchenweise als fruchtig-zartes Stollenkonfekt. Allerdings gibt es diese Spezialität nur beim Backlokal im Ortszentrum von Weidach und nur für kurze Zeit. Wer Glück hat, kann dabei in der Schaukonditorei des Weidacher Familienbetriebes Joachim Grosch und dem Backlokal-Team bei der Zubereitung über die Schulter schauen. Gerne auch bei einer Tasse Kaffee und einer anderen Leckerei auf dem Teller, denn im Backlokal gibt es auch ein einladendes Bistro mit rund 60 Sitzplätzen und täglich wechselnden warmen Mahlzeiten.

Zu bieten hat das Backlokal über hochwertige Backwaren hinaus auch noch Frühstück und Snacks ab sechs Uhr morgens (sonntags ab sieben Uhr), Kaffee-Spezialitäten, selbst hergestellte Torten, Spielecke, Wickeltisch (in der Damentoilette) und ein Frühstücksbuffet mit Sektempfang an jedem zweiten Sonntag im Monat. Wer für den festlichen Anlass zu Hause die passenden Köstlichkeiten sucht, bekommt seine Grosch-Torte individuell nach Wunsch. Barrierefreier Zugang, kostenloser Parkplatz und Bushaltestelle vor der Tür runden den Service im „Backlokal beim Grosch“ ab. Bestellungen und Anfragen werden unter der Telefonnummer 09561-319700 gerne entgegengenommen. Geöffnet ist das Backlokal „Beim Grosch“ in Weidach, Coburger Straße 124, täglich von sechs bis 18 Uhr, sonntags ab sieben Uhr.

Ab jetzt wieder zu haben: Unser köstlicher Zwiebelkuchen

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Eigentlich kommt sie recht unscheinbar daher, die schrullige Knolle, die in der Küche zwar nicht fehlen darf, es aber selten zur Hauptrolle bringt. Dabei steckt viel mehr in der Küchenzwiebel, als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Immerhin ist sie eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird schon seit über 5000 Jahren als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze angebaut. Die alten Ägypter nutzten sie gar als Zahlungsmittel, und die Römer verbreiteten sie als Grundnahrungsmittel auf ihren Feldzügen in Europa. Heute weiß fast jeder, dass Zwiebeln gut für den Blutdruck und gegen Entzündungen sind. Und auch, dass die Heilpflanze des Jahres 2015 noch etwas zu bieten hat: Sie schmeckt einfach lecker, wenn man sie zubereiten kann.

Und da ist es wieder einmal unser Joachim Grosch, der die Messlatte für guten Geschmack ein Stück höher legt. Ein wohlbekannter Duft über der Backstube verrät, dass es an der Zeit ist für die einzigartige Leckerei, die jedes Jahr beim Coburger Zwiebelmarkt ihre heiß ersehnte Saisonpremiere feiert: Genau, jetzt ist Zwiebelkuchen-Zeit. Die spezielle Rezeptur ist wohl der Grund, warum unser Zwiebelkuchen allenthalben als Maß aller Dinge gehandelt wird. Auch wenn wir nur wenig darüber erzählen wollen, so gibt der langjährige Obermeister der hiesigen Bäckerinnung, Obmann und DLG-Prüfer doch einen Hinweis. Nicht etwa Mürb- oder ein simpler Hefeteig kommt bei ihm aufs Blech, sondern ein Natursauerteig aus Roggen- und Weizenmehl. Darauf Zwiebeln und Speck, Salz und Kümmel natürlich, und Gewürze, die geheim bleiben. Eine vegetarische Variante mit viel Geschmack, aber ohne Speck gibt es ebenfalls, die ist sogar vegan.

Zum offiziellen Beginn des Coburger Zwiebelmarkts am Donnerstag bietet Joachim Grosch seinen Zwiebelkuchen ab 10.30 Uhr von seinem grün-gelben Stand aus an, Freitag ebenfalls, und dann jeden Samstag ab zehn Uhr auf dem Wochenmarkt. „Noch bis Mitte Oktober und jeden Tag so lange, bis alles weg ist“. Und das ist oft schon mittags. Auch deshalb gibt es den Grosch-Zwiebelkuchen zusätzlich und täglich bei uns im Weidacher Backlokal, das damit wieder einmal seinem Motto „Qualität, Service und guten Geschmack in schönem Ambiente“ ein Krönchen aufsetzt.